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Chronologie

Der Krieg der Sandstürme

Spielgegenstand · 2006 · Vergangene Zeitalter · 975 vor dem Dunklen Portal

Spielgegenstand2006

The War of the Shifting Sands ist ein Gegenstand in World of Warcraft, hinzugefügt im Jahr 2006. In der Chronologie steht dieses Werk bei 975 vor dem Dunklen Portal, in der Ära „Vergangene Zeitalter“ (Bis zu 50 vor dem Dunklen Portal).

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Es waren fast tausend Jahre seit dem 'Krieg der Sandstürme' vergangen. Während diesem Krieg, der sich im Herzen der Silithuswüste zutrug, wurde Fandral Staghelm eine große Tragödie und eine noch größere Last zuteil. Die hier beschriebenen Ereignisse sind vermutlich das, woran der Erzdruid innerlich letztenendes zerbrach.

Ein uraltes Volk insektenhafter und intelligenter Wesen, bekannt als die Qiraji, kämpfte einst um die Vorherrschaft von Kalimdor und darüber hinaus. Es waren der überhebliche und imperialistische Staghelm und seine Armee von Nachtelfen, die mit den Qiraji im Kampf frontal aufeinander trafen.

Vater und Sohn kämpften mit Inbrunst gegen die immer wiederkehrenden Wogen von Insektenschwärmen in Silithus an. Ein scheinbar endloser Strom von Silithiden drang aus der Festung von Ahn'Qiraj und verstärkte die hereinfallenden Schwärme der Qiraji. Ganz Silithus wurde belagert.

Gemäß einer Entscheidung Staghelms, die dieser noch bereuen würde, wurde der jüngere Staghelm, Valstann, mit der Verteidigung des Nachtelfenaußenpostens Südwind beauftragt. Tragischerweise sollte Valstann an dem Tag mit seinem Leben bezahlen, als der Südwindposten den Streitkräften Ahn'Qirajs unterlag.

Todesmutig und mit schwerem Herzen, sollte der nach Vergeltung suchende Fandral Staghelm den Gegenzug noch weiter vorantreiben. Die Niederlage in Silithus bedeutete große Verluste auf Seiten der Nachtelfen und vermutlich der ganzen Welt.

Die Schlacht überdauerte Monate. Ganz Silithus wurde von den Qiraji überrannt. Staghelm und seine Armeen wurden bis nach Tanaris zurückgedrängt. Die stark geschwächten Armeen und die zahllosen unschuldigen Opfer sollten der Arroganz, die Fandral Staghelm vorantrieb, ein Ende setzen.

Sein Stolz schwand gänzlich. Staghelm sollte, zum zweiten Mal in seinem Leben, ein Flattern in seiner Magengrube spüren, was allein Furcht heraufbeschwören konnte. Es war in Tanaris, als Staghelm sich schließlich Anachronos, Nachkomme von Nozdormu, annähern und um Unterstützung des Bronzeschwarms bitten sollte.

Zu Beginn lehnte es Anachronos ab, den Bronzeschwarm in die Angelegenheiten der niederen Völker miteinzubeziehen. Erst nachdem die Qiraji auf dreisteste Art und Weise die Höhlen der Zeit überfielen, stimmte Anachronos einer Vereinigung mit den Streitkräften der Nachtelfen zu.

Anachronos sollte bald feststellen, dass sich selbst der mächtige Bronzeschwarm dem Ansturm der eindringenden Qiraji nicht entgegenstellen konnte. Auf fünfzig Insekten, die deren Atem auslöschte, kamen hunderte nach, die deren Platz einnehmen sollten. Mit den schwankenden Rängen der Nachtelfen und der Bedrohung immer weiter gen Norden, in die Wildnis von Feralas, gedrängt zu werden, entschied sich Anachronos die Erben der Aspekte zu benachrichtigen.

Zuerst schickte er nach Yseras Drachenschwarm. Merithra des Traums würde dem folgen und danach Alexstraszas und Malygos' Drachenschwarm.

Die Drachen sollten sich in der Stratosphäre hoch über Silithus treffen: tausende von Metern über der Festung von Ahn'Qiraj.

Dort würde Anachronos, Kind von Nozdormu, Aspekt der Zeit, sein.

Vom Smaragdgrünen Traum würde Merithra kommen, Kind von Ysera, Aspekt der Natur.

Caelestrasz, Kind von Alexstrasza, Aspekt des Lebens, würde den roten Drachenschwarm repräsentieren.

Arygos, Kind von Malygos, Aspekt der Magie, würde den blauen Drachenschwarm vertreten.

Die Drachen beobachteten, wie eine endlose Flut von Silithiden und Qiraji aus Ahn'Qiraj strömte. Ihnen wurde bewusst, dass keine noch so große Armee diesen Krieg beenden könnte. Innerhalb des Haupttempels warteten zehntausende der Qiraji. Mit jeder Sekunde, die verstrich, schwoll die Brut an; bereit, um auf die Welt losgelassen zu werden.

Arygos bemerkte die merkwürdige Ausstrahlung zuerst. Vom monolithischen Tempel im südlichen Quadranten von Ahn'Qiraj ging eine schwache magische Strömung aus, anders als alles, was sie bis jetzt von den Qiraji wahrgenommen hatten. Was auch immer in Ihrer Macht stand, keiner war in der Lage weiter in den Tempel vorzudringen und die Quelle dieser Energie auszumachen. Nur etwas von unsagbarer Macht könnte sich so vollkommen abschirmen. Vielleicht... etwas, das die Insekten kontrollierte. Etwas, das sogar die Qiraji beherrschte.

Die Drachen wussten, dass es schnell zu handeln galt, damit die Welt nicht unter einer weiteren epischen Katastrophe leiden müsse. Nach sorgfältiger Überlegung stand fest, dass es das Beste sei, die zentralen Instektenstreitkräfte an oder nahe der Quelle aufzuhalten.

Es sollte eine große Barriere errichtet werden, von den Mächten der Nachtelfen und des Drachenschwarms ausgehend. Eine magische Schranke, die die Silithiden und ihre Oberanführer innerhalb Ahn'Qirajs einschließen und zukünftige Überfälle verhindern würde. Ahn'Qiraj selbst würde zu einem Gefängnis werden.