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ChronologieChronologie öffnenMythologie der Titanen
Spielgegenstand · 2006 · Mythos
Dieser Abschnitt basiert auf der Kosmologie, wie sie in den frühen historischen Texten des Warcraft-Universums dargestellt wurde. Einige Aspekte, insbesondere der Ursprung der Titanen und ihre Rolle bei der Entstehung des Universums, wurden in späteren Veröffentlichungen wie World of Warcraft: Chroniken weiter ausgearbeitet oder neu interpretiert. Diese Übersetzung orientiert sich bewusst an der ursprünglichen Fassung der Geschichte, ohne Informationen aus der neueren Warcraft-Lore einfließen zu lassen.
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Niemand weiß genau, wie das Universum einst entstanden ist. Einige glauben, dass eine gewaltige kosmische Explosion unzählige Welten in die unermesslichen Weiten der Großen Dunkelheit hinausschleuderte. Auf diesen Welten sollten eines Tages Lebensformen entstehen, deren Vielfalt ebenso wundersam wie furchterregend war. Andere wiederum sind überzeugt, dass das Universum, so wie wir es kennen, von einem einzigen, allmächtigen Wesen in seiner Gesamtheit erschaffen wurde.
Auch wenn die genauen Ursprünge dieses chaotischen Universums bis heute im Dunkeln liegen, steht eines fest: Irgendwann erschien ein Volk von Wesen mit unvorstellbarer Macht, das sich zum Ziel gesetzt hatte, Ordnung in die zahlreichen Welten zu bringen und den Lebewesen, die nach ihnen kommen würden, eine sichere Zukunft zu ermöglichen.
Diese Wesen waren die Titanen, gewaltige, gottgleiche Gestalten mit metallischer Haut, die aus den entlegensten Regionen des Kosmos stammten. Auf ihren Reisen durch das Universum begannen sie, die Welten, denen sie begegneten, nach ihren Vorstellungen zu formen. Sie ließen mächtige Gebirge emporragen und schufen riesige Meere, wodurch sie das Antlitz der Planeten nach und nach veränderten.
Sie erschufen den Himmel und gewaltige, von Stürmen durchzogene Atmosphären. All dies war Teil eines unergründlichen, weitreichenden Plans, mit dem sie aus dem Chaos eine geordnete Welt entstehen lassen wollten. Um ihre Schöpfungen zu bewahren, statteten sie sogar primitive Völker mit besonderen Kräften aus und übertrugen ihnen die Aufgabe, über ihre Werke zu wachen und die Ordnung auf den jeweiligen Welten aufrechtzuerhalten.
Unter der Führung einer erlesenen Gemeinschaft mächtiger Titanen, die als Pantheon bekannt war, brachten sie während der ersten Zeitalter der Schöpfung Ordnung in Hunderte Millionen Welten, die über die gesamte Große Dunkelheit jenseits verstreut lagen.
Die wohlwollenden Mitglieder des Pantheons waren stets darauf bedacht, die von ihnen geformten Welten zu beschützen. Deshalb blieben sie unablässig wachsam gegenüber einer schrecklichen Bedrohung: den bösartigen Wesen aus einer anderen Dimension, dem Wirbelnden Nether.
Diese ätherische Dimension, die von chaotischen magischen Energien durchdrungen war, verband die unzähligen Welten des Universums miteinander. Sie beherbergte eine schier unendliche Zahl dämonischer und boshafter Kreaturen, die nur ein einziges Ziel verfolgten: jegliches Leben zu vernichten und die Energien des lebendigen Universums zu verschlingen.
